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Der Charakter des Labrador Retriever

Mit seinem freundlichen Wesen, seiner Intelligenz und seinem ausgeglichenen Charakter erobert der Labrador Retriever die Herzen vieler Hundeliebhaber auf der ganzen Welt. Aber wie tickt ein Labrador wirklich? Die ungeschönte Antwort gibt’s hier!

Vom Charakter her soll der Labrador Retriever „ausgeglichen, sehr aufgeweckt“ sein, „ein anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter“. Außerdem „intelligent, eifrig – und willig, mit großem Bedürfnis seinem Besitzer Freude zu bereiten. Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder deutlicher Scheue“.

So steht es zumindest im internationalen Rassestandard für Labrador Retriever. Oder mit anderen Worten: Unsere Labbis sind in Wahrheit eierlegende Wollmilchsäue! 😀

Aber ernsthaft: Wie ticken Labradore wirklich?

Wesen und Charakter von Labrador Retriever

Die Wesenszüge des Labrador Retrievers sind es, die diese Hunderasse so beliebt machen: ihr freundliches und aufgeschlossenes Wesen ist eines ihrer auffälligsten Merkmale. Labradore sind bekannt dafür, Menschen und Tieren gegenüber freundlich und zugewandt zu sein.

Die Freundlichkeit eines Labradors erstreckt sich dabei nicht nur auf seine engsten Bezugspersonen, sondern auch auf Fremde: Labradore sind in der Regel sehr offen und freundlich gegenüber Menschen, die sie zum ersten Mal treffen und zeigen selten aggressives Verhalten.

Darüber hinaus sind Labradore für ihre ausgeprägte soziale Natur bekannt: Sie lieben es, in der Nähe ihrer Familie zu sein und sind oft äußerst anhänglich. Sie möchten unbedingt Teil des Geschehens sein und sind oft in der Nähe ihres menschlichen Rudels zu finden – sei es im Wohnzimmer, in der Küche, im Garten oder im Badezimmer… 😉 Labradore sind auch bekannt dafür, gut mit anderen Hunden und Haustieren auszukommen.

Mann liegt in Badewanne, Labrador davor
Foto: Envato Elements

Die Intelligenz (und Lernfähigkeit) von Labradoren ist bemerkenswert: Labradore sind eine der intelligentesten Hunderassen, können schnell neue Aufgaben erlernen und sind fast immer bestrebt, ihren Besitzern zu gefallen.

Aufgrund ihrer Arbeitsfreude und des ausgeprägten Arbeitswillens sind Labradore auch eine beliebte Wahl für sportliche Aktivitäten bzw. Hundesportarten wie Agility. Sie lieben es, Aufgaben zu erledigen und sind oft bestrebt, neue Herausforderungen anzunehmen. Labradore können verschiedene Fähigkeiten entwickeln, angefangen von Grundkommandos wie Sitzen und Bleiben bis hin zu fortgeschritteneren Aufgaben wie dem Apportieren von Gegenständen oder dem Durchführen von Tricks.

Labradore haben auch dabei ein moderates bis hohes Energielevel und benötigen regelmäßige Bewegung und mentale Stimulation, um gesund und glücklich zu sein. Sie sind bekannt für ihre Liebe zum Wasser und ihre ausgezeichnete Schwimmfähigkeit. Lange Spaziergänge, Apportierspiele und Schwimmen sind großartige Möglichkeiten, um ihre Energie zu kanalisieren und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.

Aber trotz ihres freundlichen und sozialen Charakters können Labradore machmal echte Dickschädel sein. In anderen Worten: Labbis haben manchmal ihren eigenen Kopf und in tun in diesen Phasen nicht, was von ihnen verlangt wird. Eine konsequente Erziehung und klare Regeln sind für Labrador Retriever deshalb genauso wichtig, wie für jede andere Rasse.

Zusammengefasst: Der Labrador Retriever ist intelligent, lernfähig und hat eine hohe Arbeitsmotivation. Darüber hinaus ist der Labrador äußerst sozial, freundlich, geduldig und aufgeschlossen gegenüber Menschen und anderen Tieren.

Zudem wollen Labradore ihrem Herrchen und/oder Frauchen unbedingt gefallen – „Will To Please“ wird das im Rassestandard genannt. Heißt: Als Wachhund ist ein Labrador wirklich eine klare Fehlbesetzung.

Auf einen Blick: Was ist „typisch Labrador“?

Auch wenn jeder Hund ein individuelles Wesen ist, werden Hunde der Rasse zahlreiche Charakter-Eigenschaften nachgesagt – und viele Labbis erfüllen eine Vielzahl davon.

Die meisten Labradore sind…

  • ausgeglichen
  • anhänglich
  • bewegungsfreudig
  • freundlich
  • gutmütig
  • intelligent
  • kontaktfreudig
  • sanftmütig
  • wasserliebend
  • will-to-please
  • zutraulich
  • …und, seien wir ehrlich: verfressen

Video: Der Labrador-Charakter – ungeschönt

Auf dieses Video sind wir vor einigen Jahren gestoßen, als uns das „Labbi-Virus“ infiziert hatte und der Wunsch, einen Labrador Retriever anzuschaffen, zur Realität werden sollte. Wir haben gelacht und uns über diese schonungslose Ehrlichkeit sehr amüsiert… Vielleicht geht es Dir genauso? Schau mal rein:

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Der Einfluss von Training und Erziehung

Die Erziehung und das Training eines Labradors sind entscheidende Faktoren, um seinen Charakter zu formen und ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen. Frühes Training und Sozialisierung sind besonders wichtig, um positive Verhaltensweisen zu fördern und unerwünschtes Verhalten zu vermeiden.

Der beste Zeitpunkt, um mit dem Training eines Labradors zu beginnen, ist im Welpenalter. Bereits ab einem Alter von 8 Wochen kann das Training beginnen. In diesem jungen Alter sind Hunde besonders aufnahmebereit für neue Lerninhalte und können schnell neue Fähigkeiten erwerben. Daher ist es ratsam, frühzeitig mit dem Training zu beginnen, um eine solide Grundlage für das weitere Training zu legen.


Ein wichtiger Aspekt des Trainings von Labbis ist die Verwendung positiver Verstärkung und belohnungsbasiertem Training: Labradore sind motivierte Hunde, die gerne lernen und ihren Besitzern gefallen möchten. Durch die Verwendung von Belohnungen wie Leckerlis, Spielzeug oder Lob für richtiges Verhalten können Labradore schnell verstehen, was von ihnen erwartet wird. Positive Verstärkung stärkt zudem die Bindung zwischen Hund und Halter.

Beim Labrador-Training ist es wichtig, Geduld und Konsequenz zu zeigen. Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo – und es kann einige Zeit dauern, bis ein gewünschtes Verhalten hängen bleibt. Sei Dir sicher: Konsistenz ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb solltest Du regelmäßig mit Deinem Vierbeiner trainieren und ihm konsequent Grenzen aufzeigen.

kleiner gelber Labrador mit Herrchen
Foto: Envato Elements

Wichtig: Das Training für Deinen Labrador muss unbedingt abwechslungsreich und interessant gestaltet werden. Labradore sind schließlich intelligente Hunde – dementsprechend können sie sich schnell langweilen, wenn das Training zu monoton ist. Wechsle deshalb verschiedene Übungen, Tricks und Spieleinheiten ab. Das macht das Training spannend und fördert die geistige und körperliche Auslastung Deines Labradors.

Die Erziehung und das Training eines Labradors erfordern Zeit, Engagement und liebevolle Konsequenz. Durch eine solide Erziehung und ein gutes Training können Labradore aber zu gut erzogenen und gehorsamen Hunden heranwachsen, die eine enge Bindung zu ihrer Familie haben. Deshalb sieh das Training mit Deinem Hund als eine Möglichkeit, Eure Beziehung zu stärken und eine enge, harmonische Verbindung aufzubauen.

Die Rolle der Ernährung und Gesundheit

Die Ernährung und Gesundheit eines Labradors sind eng miteinander verbunden und haben einen direkten Einfluss auf den Charakter und das Verhalten des Hundes. Eine ausgewogene Ernährung und eine gute Gesundheitsfürsorge sind entscheidend, um sicherzustellen, dass der Labrador gesund und glücklich ist. Durch die richtige Ernährung und Pflege kann der Charakter des Labradors weiter gefestigt und seine Lebensqualität verbessert werden.

Ernährung und Charakter

Labradore haben einen wirklich guten Appetit – und neigen deshalb leider viel zu häufig dazu, übergewichtig zu werden. Doch Übergewicht kann zu gesundheitlichen Problemen führen und den Charakter des Labradors negatib beeinflussen. Eine ausgewogene Ernährung mit der richtigen Menge an hochwertigem Hundefutter ist daher von großer Bedeutung.

Labrador Retriever mit Futter
Foto: Envato Elements

Gesundheit und Charakter

Labradore sind leider anfällig für bestimmte genetische Gesundheitsprobleme, die ihren Charakter und ihr Verhalten beeinflussen können. Hüft- und Ellbogendysplasie etwa führen zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Eine solch schwere Erkrankung schlägt auch einem Hund aufs Gemüt. Deshalb: Um die Gesundheit Deines Labradors aufrechtzuerhalten, ist regelmäßige tierärztliche Betreuung wichtig.

Bewegung und Charakter

Eine angemessene körperliche Aktivität und Bewegung sind ebenfalls wichtig, um die Gesundheit eines Labradors zu fördern. Regelmäßige Spaziergänge, Spielzeiten und mentale Stimulation tragen dazu bei, die Muskeln zu stärken, das Gewicht unter Kontrolle zu halten und die geistige Gesundheit zu fördern. Labradore lieben es, im Freien zu sein – gibt Deinem Hund also ausreichend Gelegenheit, seine Energie loszuwerden und sich auszulasten.

Recap für alle, die es eilig haben

» Labradore sind freundlich, loyal, intelligent, zutraulich, kontaktfreudig, anhänglich – und verfressen
» Aber: Labradore können manchmal echte „Dickköpfe“ sein
» Training, Ernährung und Gesundheit beeinflussen den Charakter

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